Vorgeburtliche Bindungsförderung

Bindungsanalyse nach Dr. Jenö Raffai


Einführungsworkshop 29.04.17, 10-18 Uhr

APV-Institut, 76835 Gleisweiler, Im Hintermorgen 27


Leitung: Dr. med. Gerhard Schroth, Gleisweiler



Die vorgeburtliche Bindungsförderung eröffnet schwangeren Frauen einen besonderen Zugang zu ihrem Baby und zu ihren ur-weiblichen Fähigkeiten. Während der Schwangerschaft können Mutter und Baby sich durch die bindungsanalytische Begleitung intensiv begegnen und eine gemeinsame Sprache finden, die "Nabelschnur der Seelen". Die regelhaft ungestörte Schwangerschaft führt zu einer natürlichen und leichteren Geburt. Frühgeburten können so weitgehend verhindert werden. Eine sanfte Geburt ist ein erster glücklicher Schritt in diese Welt. Nach der Geburt sind die Babys zufrieden, geduldig und zeigen ein erstaunliches Selbstbewusstsein. Stillen gelingt nahezu ausnahmslos.


Durch 30jährige psychoanalytische und prä- und perinatale Forschung hat Dr. Jenö Raffai zusammen mit Dr. Györgi Hidas das Verfahren der Bindungsanalyse entwickelt. Die vorgeburtliche Bindungsförderung hat sich weltweit in mehr als 7000 Schwangerschaften bewährt und als segensreich erwiesen. Einer Postpartalen Depression kann wirkungsvoll vorgebeugt werden.


Die Vorgeburtliche Bindungsförderung/Bindungsanalyse ist derzeit
die umfassendste gesundheitliche Prävention für Mutter und Kind.


Wenn Sie sich beruflich mit Schwangerschaft, Geburt und nachgeburtlicher Entwicklung befassen(*), können Sie Raffai's Methode erlernen und anwenden. *(Hebammen, Doulas, Gynäkologen, Kinderärzte, Hausärzte, Psychotherapeuten, Sozial-Pädagogen, Erzieher und verwandte Berufe). Die nächste Weiterbildung beginnt Mai 2017 in Gleisweiler bei Landau.



Termine 2017/18

1.Block: 25.-28. Mai 2017 - 2.Block: 30. Sept. - 3. Okt. 2017
3.Block: 28. April - 1. Mai 2018.
- Weitere Termine 2018/2019
werden im Kurs festgelegt (insgesamt voraussichtlich 17 Kurstage).



Programm des Einführungsworkshops:


(1) Vorgeburtliche Bindungsförderung einer gefährdeten Schwangerschaft - Elena und Mia
(2) Methodik und Ergebnisse der Bindungsanalyse
(3) Aktueller Fallbericht zur transgenerationalen Weitergabe biografischer Prägungen - Sally
(4) Persönlicher Einblick in die Methode durch Begegnung mit dem eigenen Körperbild
(5) Die Ausbildung nach dem NEUEN CURRICULUM BINDUNGSANALYSE nach Raffai
(6) Details zur Planung (Seminar-Ort, Zeiten, Kosten) und Fragen zur Ausbildung


Der ganztägige Workshop umfaßt 4 Doppelstunden Weiterbildung: Fallbeispiele, Einführung in die Methodik, Forschungsergebnisse, Selbsterfahrung und gemeinsamer Erfahrungsaustausch. Pausengetränke werden bereitgestellt - die Mittagspause (90 Min.) steht zur freien Verfügung.


Anmeldung

www.schroth-apv.com Teilnahmegebühr: 150.- € - zahlbar mit PayPal



Ein Schlaglicht auf eine besonders bedeutsame Kongressveranstalung

(Auszug aus dem APPPAH Newsletter Sommer 2009 (Übersetzung)


Dies war, für einen regelmäßigen Teilnehmer, einer der besten APPPAH Kongresse überhaupt, sowohl vom Inhaltlichen als auch vom Veranstaltungsort. Aber eine Veranstaltung war für mich dabei besonders herausragend: Gerhard Schroth's Vorlesung am Samstagmorgen: "Transgenerationale Auswirkungen von vorgeburtlicher Gewalt. Eine Fallstudie zur Bindungs-Analyse." – Sowohl meine zurückhaltende schottische Art - als auch wahrscheinlich mein eigenes analytisches Training in der großen Blütezeit dieser Weltanschauung an der Universität von Michigan - spielten in meiner tiefen Wertschätzung diesem deutschen Analytiker gegenüber eine große Rolle: seine Zurückhaltung, seine Klarheit, die Vorsicht in seinen Thesen. Im selben Atemzug ließ er keinen Zweifel an seiner Leidenschaft, mit der er von der Arbeit von Jenö Raffai aus Ungarn und von seiner eigenen in Speyer berichtete. In Dr. Schroth's vortrefflicher Fallvorstellung erfuhren wir, wie es einer Mutter gelingt, sich mit dem unglaublich komplexen Weg zur inneren Nähe zu dem Kind in ihr auseinanderzusetzen, während sie sich auf eine andersartige Beziehung zu diesem Kind vorbereitet, das bald außerhalb von ihr leben wird. Am überzeugendsten von allem ist das Bewusstsein von einander und der damit verbundene Respekt, der sich zwischen beiden, Mutter und Baby entwickelt, während sie von einander erfahren. Einfach großartig! In dem 20 bis 30 Sitzungen umfassenden Prozess des Prenatal Bonding (BA) lernt die Mutter ihre Gebärmutter wert zu schätzen, mit ihrem Baby in Kontakt zu kommen, seine Antworten zu erfahren und den Weg freizumachen von den nahezu unvermeidlichen unbewußten Konflikten und erreicht eine Vorbereitung der Ablösung vom Baby (bereits vor der physischen Geburt). Die Kernkonzepte des Vorgehens finden sich in dem Buch von Raffai und Hidas "Nabelschnur der Seele", das zugleich die umfassende Reichweite des Vermächtnisses zwischen den Generationen würdigt: „Nach unseren Erfahrungen beginnt das Leben des Menschen jedoch mindestens um zwei Generationen vorher: im Haus der Groß-Eltern väterlicher- und mütterlicherseits. Wir erben nicht nur unsere genetischen Veranlagungen und unsere Chromosomen, sondern auch die epigenetischen, gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen, unser psycho-soziales Erbe." Michael Trout. www.infant-parent.com



Gerhard Schroth
Dr. med. Gerhard Schroth
Leitung, BA-Ausbilder
Anne Goertz-Schroth
Anne Görtz-Schroth
Co-Leitung, BA-Ausbilderin

76835 Gleisweiler, Im Hintermorgen 27 - Tel 06345 942285 - ba@schroth-apv.com - www.schroth-apv.com



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